Wurmkur für Katzenbabys und Ausgewachsene

Bei der Gesundheitsvorsorge für die Katzenbabys müssen Sie sich vor allem um zwei Dinge kümmern: Entwurmungen und Impfungen. Katzenbabys können verschiedene Parasiten bekommen, darunter eben auch Würmer. Anfangs bleiben Wurminfektionen oft unbemerkt, allerdings können sie lebensbedrohliche Ausmaße annehmen, wenn nicht behandelt wird. Katzenbabys sind häufig mit Spulwürmern infiziert, die sie über die Muttermilch aufgenommen haben. Auch Hakenwurminfektionen sind häufig und können bei den Kleinen schlimme Folgen haben. Die erste Wurmkur bekommen Katzenbabys mit frühestens zwei Wochen, anschließend werden sie gemeinsam mit der säugenden Mutter alle zwei Wochen entwurmt. Bei ihrer ersten Impfung mit 8-10 Wochen sollten die Katzenkinder wurmfrei sein. Mit diesen ersten Entwurmungen ist es natürlich nicht getan, Wurmkuren werden den Katzenbabys (und ihren Besitzer) ein Leben lang begleiten müssen. Mit Würmern anstecken können sich nämlich alle Katzen, nicht nur die Freigänger, wie oft angenommen. Spulwurmeier können an Schuhsohlen kleben und so in die Wohnung geschleppt werden. Bandwürmer infizieren Katzen über einen Zwischenwirt. Das können verschluckte Flöhe sein, Mäuse, Vögel, oder allgemein rohes Fleisch und Aas, welches die Katze verzehrt. Das Infektionsrisiko für Bandwürmer ist also tatsächlich höher bei Katzen, die draußen unterwegs sind. Manche der Wurmarten, die der Katze gefährlich werden, können auch auf den Menschen übergehen. Es ist also in Ihrem ureigenen Interesse, für eine regelmäßige Wurmkur bei Ihren Haustieren zu sorgen. Dabei gilt die Regel: Immer alle gleichzeitig entwurmen. Je nach Quelle werden verschiedene Zeitintervalle für Katzenbabys empfohlen. Als Richtlinie nehmen Sie an: Wurmkur einmal jährlich als Minimum für Tiere mit geringem Infektionsrisiko, alle drei Monate für Tiere mit hohem Infektionsrisiko.